Mammographie-Screening-Programm
Dieses Programm ist eine zusätzliche, freiwillige Brustkrebs Früherkennungsuntersuchung für alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren. Dies sind in Berlin 430.000 Frauen. Alle haben einen Anspruch auf diese Untersuchung. Eingeladen werden sie dazu alle zwei Jahre von der Zentralen Stelle. Mitbringen zum Screening müssen die Frauen nur ihre Versichertenkarte. Es ist keine weitere Praxisgebühr zu zahlen. Alle Krankenkassen übernehmen diese Kosten. Unter der Nummer
030- 27 000 55 55 könnrn die Frauen bei der zentralen Hotline informieren. Sie können den ZTermin selbst vereinbaren, sofern der vorgeschlagene Termin den sie als Einladung von der zentralen Stelle erhalten haben ihnen nicht zusagt.
In der Arbeitsgemeinschaft Mammographie- Screening sind die Berliner Kassenverbände und die Kassenärztliche Vereinigung Berlin vertreten, welche das Programm koordinieren. Gut eine Million Einladungen wurden seit dem Beginn des Mammgrahie-Screening Programmes verschickt und die Hälfte der Einladungen angenommen. Die Teilnehmerzahlen können noch verbessert werden. Es sllte laut den EU-Richtlinien eine Teilnahmequote von 75 Prozent angestrebt werden und bei mindestens 70 Prozent liegen umso die Brustkrebssterblichkeit zu senken. Burkhard Spahn appelliert daher an alle Frauen, welche einen Anspruch darauf haben diese Chance auch zu nutzen und an dem Programm teilzunehmen. Er ist beim BKK landesverband Mitte tätig und hat den Vorsitz bei der Arbeitsgemeinschaft. Die Untersuchung wird von geschultem medizinischen-technischen Personal durchgeführt. Es gibt vier verschiedene Standorte. Während der Untersuchung werden zwei Röntgenaufnahmen von jeder Brust gemacht in nur wenigen Minuten. Innerhalb von zwei Wochen begutachten zwei speziell ausgebildete Fachärzte die Aufnahmen unabhängig voneinander. Normalerweise erhalten die Frauen nach sieben Tagen den schriftlichen Befund. Die private Krankenversicherung zahlt in der Regel solche Vorsorgeuntersuchungen.